"Oper am GiL" probt in Hattingen:

 

GODSPELL: Drei Tage intensive Probenarbeit an neuem Musical


Ihre Schulbänke verließen die etwa 70 Schülerinnen und Schüler des GiL, allesamt Mitwirkende bei der "Oper am GiL", für drei Tage vom 2. bis 4. November. Ihr Ziel war die Jugendbildungsstätte Haus Friede in Hattingen. Im Mittelpunkt des mehrtägigen Aufenthaltes stand die Probenarbeit am neuen Musical der "Schuloper": Solisten, Chor und Orchester fanden nach bisher getrennten Proben das erste Mal zusammen, um an der musikalischen Einstudierung der fetzigen Songs aus dem Siebzigerjahre-Musical Godspell zu arbeiten.

So wurde Haus Friede für einige Tage zur musikalischen Bildungsstätte, in der in nahezu allen Räumen fast den ganzen Tag Musik erklang. Andrea Möller arbeite mit dem Chor im großen Saal an den musikalischen Feinheiten der Chorsätze, während Gerd Beckmann mit dem Orchester an den aktualisierten Orchester- arrangements arbeite. Aber auch der szenische Teil kam nicht zu kurz, denn Michael Seewald, der bereits für die Rats-Inszenierung verantwortlich war, kam eigens nach Hattingen, um die szenische Umsetzung des neues Stücks voranzutreiben.

Aber auch nach Schluß der offiziellen Probenarbeit standen die Klaviere der Bildungsstätte bis in den späten Abend nicht still. Die "Privatkonzerte" besonders des Pianisten Alexander Bülow fanden erst einen Abschluß, als die verordnete Nachtruhe das Ende der Musikdarbeitungen erzwang. Die nach anstrengender Arbeit notwendige Entspannung fanden die Mitwirkenden dann bei der abendlichen Disco im Jugendhaus, bei der selbst mitfahrende Lehrer sich animiert fühlten, das Tanzbein zu flotter Partymusik aus dem CD-Player zu schwingen.


Chor und Orchester
der "Oper am GiL"
proben unter der Leitung
von Gerd Beckmann in
Hattingen



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