Elemente der Hip-Hop-Kultur kamen auf Bühne gut über

 

Die Oper am GiL präsentiert Musical "Spray Attack"

 

 

Ein Jahr Probenarbeit hat sich gelohnt: Die Oper am GiL präsentierte "Spray-Attack", das Musical für Rapper und Rocker im TM. Das Publikum der Premiere am Dienstag im TM war begeistert.
Komponist Christoph Hempel (Professor an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover), der in Marl anwesend war, und Autorin Nina Schindler haben ein Musical geschrieben, das speziell für Schüleraufführungen geeignet ist.
Unter der Leitung von Gerd Beckmann und Andrea Möller haben die rund 50 Mitwirkenden eine temperamentvolle Inszenierung erarbeitet, die 31. Aufführung der Oper am GiL seit ihrer Gründung 1972.
Das Orchester wurde von Schülern mehrerer Marler Schulen unterstützt, alle übrigen Mitwirkenden sind Schüler am Loekamp-Gymnasium.

Foto
  Lena versucht den Konflikt zwischen der Sprayergang und Tobi zu schlichten.

 

Bei "Spray Attack" geht es um eine Sprayer-Gang, deren Aktivitäten zwischen der Liebe von Lena und Tobi (überzeugend: Inga Murawski und Mehmet Ese) stehen. Und es geht ums Internet, wo sich die beiden Protagonisten zunächst als "Nike" und "Nad" kennen lernen.

"Das Stück knüpft an die Erfahrungswelt der mitwirkenden Schüler der 8. bis 11. Klasse an", begründet Gerd Beckmann die Auswahl des Stoffs.

Rap und Sprayen als Ausdruck der Hip-Hop-Kultur bestimmen den Rhythmus, aber was wäre ein Musical ohne die abschließende Liebes-Ballade: Beim Song "Einer wie du" kommen sich Lena und Tobi näher.

 

 

Trotz einiger Probleme mit dem Ton (Mikros übersteuerten oder fielen kurzzeitig aus) ließen sich die jungen Akteure nicht aus dem Konzept bringen und brachten eine stimmungsvolle Inszenierung auf die Bühne des Marler Theaters.    
wol


  waz 18.07.02    Die Sprayer-Gang sorgt für Ärger.
   Im Bild(v.r.): Thomas Pelz, Susanne Staarmann, Martin Stockmann und Johanna Thoring.

zurück