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Inhaltsangabe:
"Die gewaltigen Mengen an Energie, die bei einem Vulkanausbruch freigesetzt werden,
können unterirdische Gesteinsverschiebungen und das Hervortreten bislang unsichtbarer
Quellen bewirken" - eine einleuchtende Erklärung, die auch die Entstehung des Flusses
"Aci" am Fuße des Vulkans Ätna in Sizilien logisch begründet.
Will man jedoch die wahre, über Generationen hinweg überlieferte Geschichte dieses
Flusses kennenlernen, so muß man sich viele Jahre zurückversetzen in die Zeit, in der
Acis, der junge Hirte, in eben diesem Gebiet lebte. Denn das Schicksal des Schäfers ist
untrennbar mit dem kleinen Fluß verbunden. Mit dem Ende der Geschichte von Acis
beginnt die Existenz von "Aci".
Unsere Geschichte beginnt an einem wunderschönen Sommermorgen. Die Hirten feiern
mit ihren Familien ein fröhliches Fest, und ausgelassener Jubel klingt durch das Tal. Aber
noch kann sich Acis nicht mitfreuen; er sucht seine geliebte Meernymphe Galatea, aber
auch Galatea sehnt sich nach Acis. Dieser widersetzt sich allen Warnungen, die eine
Verbindung zwischen Mensch und Nyinphe als unheilvoll beschworen. Endlich findet er
seine Galatea, und die beiden Liebenden fallen sich in die Arme. Alle Festgäste und
Naturwesen können wie Acis und Galatea dieses Glück kaum fassen.
Doch die Glückseligkeit der Festgesellschaft wird jäh von fürchterlichem Donnergrollen
gestört: der Riese Polyphem naht. Er bebt vor Zorn, weil auch er in Galatea verliebt ist
und völlig vergeblich um sie wirbt. Sie aber wendet sich dem jungen Acis zu. Darüber
gerät Polyphem so in Wut, daß er Acis mit einem Felsbrocken erschlägt.
Galateas Trauer ist grenzenlos. Erst als die Götter sie an ihre Zauberkraft erinnern, faßt sie
neuen Mut. Durch einen Zauberspruch verwandelt Galatea ihren Acis...
Seitdem gibt es den Fluß "Aci", und Galatea kann sich an ihrem "unsterblichen Geliebten" erfreuen.
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