Acis und Galatea

Ein Pastoral von Georg Friedrich Händel
Kurzbeschreibung:
Fotos
Presseberichte
Barockoper von G. F. Händel über die Liebe zwischen einer Nymphe und einem Menschen.
Musik: Georg Friedrich Händel
Buch: Georg Friedrich Händel
Aufführung der Oper am GiL unter Leitung von Ise Schönberg am 7.und 9. März 1985 im Theater Marl
 

Inhaltsangabe:

"Die gewaltigen Mengen an Energie, die bei einem Vulkanausbruch freigesetzt werden, können unterirdische Gesteinsverschiebungen und das Hervortreten bislang unsichtbarer Quellen bewirken" - eine einleuchtende Erklärung, die auch die Entstehung des Flusses "Aci" am Fuße des Vulkans Ätna in Sizilien logisch begründet. Will man jedoch die wahre, über Generationen hinweg überlieferte Geschichte dieses Flusses kennenlernen, so muß man sich viele Jahre zurückversetzen in die Zeit, in der Acis, der junge Hirte, in eben diesem Gebiet lebte. Denn das Schicksal des Schäfers ist untrennbar mit dem kleinen Fluß verbunden. Mit dem Ende der Geschichte von Acis beginnt die Existenz von "Aci". Unsere Geschichte beginnt an einem wunderschönen Sommermorgen. Die Hirten feiern mit ihren Familien ein fröhliches Fest, und ausgelassener Jubel klingt durch das Tal. Aber noch kann sich Acis nicht mitfreuen; er sucht seine geliebte Meernymphe Galatea, aber auch Galatea sehnt sich nach Acis. Dieser widersetzt sich allen Warnungen, die eine Verbindung zwischen Mensch und Nyinphe als unheilvoll beschworen. Endlich findet er seine Galatea, und die beiden Liebenden fallen sich in die Arme. Alle Festgäste und Naturwesen können wie Acis und Galatea dieses Glück kaum fassen. Doch die Glückseligkeit der Festgesellschaft wird jäh von fürchterlichem Donnergrollen gestört: der Riese Polyphem naht. Er bebt vor Zorn, weil auch er in Galatea verliebt ist und völlig vergeblich um sie wirbt. Sie aber wendet sich dem jungen Acis zu. Darüber gerät Polyphem so in Wut, daß er Acis mit einem Felsbrocken erschlägt. Galateas Trauer ist grenzenlos. Erst als die Götter sie an ihre Zauberkraft erinnern, faßt sie neuen Mut. Durch einen Zauberspruch verwandelt Galatea ihren Acis... Seitdem gibt es den Fluß "Aci", und Galatea kann sich an ihrem "unsterblichen Geliebten" erfreuen.


zurück