Ansprache der Bürgermeisterin zur Eröffnung der Ausstellung

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr verehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen zur Eröffnung der Ausstellung zum Musical "Gaia", das im vergangenen Jahr von den Schülerinnen und Schülern des Loekamp Gymnasiums unter Leitung von Andrea Möller inszeniert und aufgeführt wurde. Eine Ausstellung zu einem Musical ist eigentlich eine eher ungewöhnliche Veranstaltung. Aber bei "Gaia" handelt es sich nicht nur um ein einfaches Musikstück. "Gaia" ist der Name der griechischen Göttin Erde. Dieser Name steht als Synonym für die Fähigkeit der Lebewesen auf dieser Weit, sich eine Umwelt zu schaffen, in der sie in Harmonie und perfektem Gleichgewicht leben.

Die Erde und der Umgang des Menschen mit seiner Umwelt sind auch die zentralen Themen des von David Glasson komponierten gleichnamigen Musicals. Die Uraufführung des Musicals erfolgte bereits 1984 auf dem Brighton Festival in England. Seitdem hat das Thema nichts an Aktualität verloren. Für die Marler Inszenierung wurden von den Schülerinnen und Schülern des Loekamp Gymnasiums begleitet durch Andrea Möller, Gerd Beckmann und Elisabeth Wickinghoff neue Texte hinzugefügt und eine eigene Choreographie entwickelt. Die daraus entstandenen Aufführungen in Marl und Recklinghausen waren dann auch ein voller Erfolg. Achtet eure Umwelt und geht sorgsam mit ihr um!" ist die zentrale Botschaft des Musicals. Mit mitreißenden Melodien und nachdenklich machenden, aber auch lustigen Texten stellen die Jugendlichen Umweltsünden und ihre Folgen dar. Aber es wird nicht nur der mahnende Zeigefinger erhoben. Immer wieder werden auch Ansätze gezeigt, das eigene Verhalten zu ändern.

Und so ging es bei dem Projekt nicht nur um Musik. Im Laufe der Proben und Vorbereitungen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Themen wie Umweltverschmutzung, Treibhauseffekt und FCKW. Aber nicht nur Umweltsünden sondern auch intakte Umweltbedingungen wurden behandelt. Ein Seminartag im Forsthaus Haidberg gab Gelegenheit, nicht nur in ungewohnter Kulisse zu proben, sondern sich dort auch von der Umweitpädagogin informieren und beraten zu lassen.

Aber nicht für nur die beteiligten Schülerinnen und Schüler sollten durch die Auseinandersetzung mit den Inhalten und Texten des Musical zu mehr umweltbewussten Handeln geführt werden. Auch die Zuschauer des Musical sollen aus ihrer passiven Rolle herausgelockt werden. Und so war es nur konsequent, am Ende der Vorstellung an alle Zuschauer Bögen zu verteilen, auf denen jeder für sich aufschreiben konnte, welchen ersten Schritt er selbst für eine bessere Umwelt tun will. Denn ohne die kleinen, ersten Schritte, die jeder Einzelne von uns gehen kann, werden wir gemeinsam den langen Weg zu einem sinnvolleren und schonenden Umgang mit unserer Umwelt nicht gehen können. Ich weiß nicht wie viele von Ihnen Gelegenheit hatten, das Musical zu besuchen, aber ich hoffe, dass Sie alle die Denkanstösse aus dem Musical und dieser Ausstellung nicht nur aufnehmen sondern auch für sich einen ersten Schritt auf einen schonenderen Umgang mit unserer Umwelt hin gehen.

Allen beteiligten Schülerinnen und Schülern, den Organisatoren und allen, die geholfen haben, das Projekt"Gaia" umzusetzen, möchte ich herzlich füf ihre Arbeit danken. Ich bedanke mich für Ihr Kommen und wünsche der Dokumentationsausstellung "Gaia" viele interessierte Besucher.


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