Linie 1

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Rockmusical von Volker Ludwig, das im Berliner U-Bahn-Milieu spielt
Buch und Text: Volker Ludwig
Musik: Birger Heymann
Urauafführung: Berlin, Grips Theater: 30. April 1986
Aufführung der Oper am Gil im soziokulturellen Zentrum Schacht 8 in Marl am 27., 28., 29. und 30.06.1997 unter der musikalischen Gesamtleitung von Gerd Beckmann (Arrangements, Orchester, Regie) und Andrea Möller (Choreinstudierung und Choreographie)
 
Inhaltsangabe:

"Linie 1" ist ein sozialkritisches Musical über die Verhältnisse im Westberlin der 80er Jahre. Die angesprochenen Probleme, Jugendkriminalität, Verwahrlosung, Ausgrenzung von Minderheiten und Außenseitern in der Gesellschaft, Verarmung, Arbeitslosigkeit und Vereinsamung und Anonymität der Großstadt... sind in ihrer Aktualität ungebrochen.

Die Geschichte spielt im Westberliner U-Bahn-Milieu. Die Hauptfigur ist ein junges, naives Mädchen aus der Provinz, das von zu Hause ausgerissen ist. Sie nennt sich mal Natalie, mal Sunny... und sucht in Berlin ihre große Liebe, den Rockmusiker Johnny, den sie daheim kennengelernt hat. Auf der Fahrt in der U-Bahnlinie 1 Richtung Kreuzberg wird sie mit Pennern, Punks, Trinkern, Gelegenheitsdealern und merkwürdigen Fahrgästen konfrontiert. In Kreuzberg erfährt sie, dass Johnny ihr eine falsche Adresse gegeben hat. Sie fährt zum Bahnhof Zoo zurück und findet in der Bulletttentrude, einer Imbissbudenverkäuferin, eine Beraterin. Sie gerät in Gefahr, als ihr der Zuhälter Mondo Schlaftabletten in den Kaffee mischt. Trude und Hermann, ein alter Rentner, retten sie. Erneut in Kreuzberg angekommen stellt sie fest, dass Johnny mit einer Frau liiert ist, die seine Karriere fördert. Nun wird dem Mädchen auch noch die Tasche geklaut und sie sieht, wie sich die Punkerin Lumpi, die sie unterwegs kennengelernt hat, vor die U-Bahn wirft. Das Mädchen ist enttäuscht von dem Tag, der so hoffnungsvoll begonnen hat. Johnny versucht alles um sie zurückzugewinnen, doch das Mädchen begibt sich unbeeindruckt auf den Heimweg. Am Schluß verabschiedet sie sich noch von ihren neuen Bekannten, die einsam in der Anonymität der Großstadt zurückbleiben


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