| 1969 | Die Geschichte der "Oper am GiL" reicht bis ins Jahr 1969 zurück. Am damaligen "mathematisch naturwissenschaftlichen Gymnasium" (der Name "Gymnasium im Loekamp" entstand erst 1974) begann Ise Schönberg, bis 1995 Lehrerin für Musik und Englisch, mit der Chor- und Orchesterarbeit. |
| 1972 | 1972
fand mit der Jugendoper "Die Wunderuhr" von Eberhard
Werdin die erste Musiktheateraufführung und somit die wirkliche Geburtsstunde
der "Oper am GiL" statt. Dadurch dass bis in die Mitte der 80er
Jahre hauptsächlich Opern (z.B. "Acis und Galatea"
von Händel) gespielt wurden, entstand der Name "Oper am GiL".
Seit dieser Zeit werden auch Musicals gespielt, die heute den Schwerpunkt
der "Oper" bilden. Neben regelmäßigen Schulaufführungen
fanden immer wieder Vortragsabende, Chor- und Orchesterkonzerte
statt. |
| 1986 | Einer der Höhepunkte war 1986 das Musical "Anatevka - Fiddler on the Roof" von Jerry Bock: Die "Oper am GiL" gewann den Bundeswettbewerb "Schulen musizieren" und fand bundesweite Beachtung. 1987 wurden Ise Schönberg und Evin Frenzel für ihr Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens ausgezeichnet. |
| 1991 | 1991
zog sich Ise Schönberg aus gesundheitlichen Gründen aus dem
Projekt zurück, was vorerst das Ende der "Oper am GiL"
bedeute, da kein geeigneter Nachfolger zur Verfügung stand. Nach
einem Jahr Pause ergriffen jedoch vier ehemalige Schüler, Michael
Breugst, Michael Kleinkes, Michael Zobel und Volker Zwetschke, die Initiative.
Sie starteten unter dem Motto: "Oper am GiL - sie lebt!" mit
einer neuen Produktion, dem Musical "Annie get your gun"
von Irving Berlin. Es fanden wieder regelmäßige Chor- und Orchesterproben
statt und im September 1993 wurde die "Wiedergeburt" der "Oper
am GiL" bei der Premiere von "Annie get your gun"
mit Standing Ovations im Theater Marl gefeiert. |
| 1995 | Ab 1995 leitet Gerd Beckmann, GiL-Lehrer für Musik, Deutsch und Praktische Philosophie, die Oper am GiL. Sein Debüt ist das Kindermusical "Komm wir finden einen Schatz" von Janosch. In Zusammenarbeit mit dem Theaterreferenten der Stadt Marl, Axel Schmidt-Scherer, wird das Rockmusical "Blutsbrüder" von Willy Russel einstudiert und 1996 aufgeführt. Mit der Wahl dieses sozialkritischen Musicals werden inhaltlich neue Akzente gesetzt, die sich in Stücken wie "Linie 1" und der Zusammenarbeit mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und der Wahl alternativer Spielstätten wie "Schacht 8" und "Schachtanlage Auguste Victoria" weiter ausbildeten. |
| 1996 | Neben Gerd Beckmann wirkt seit Ende 1996 Andrea Möller, Lehrerin für Musik und Sport, im Leitungsteam der "Oper am GiL" mit. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Vokalarbeit und im Tanz. Organisatorisch werden die Musiklehrer unterstützt von den Lehrkräften Cornelia Lüngen-Steinau und Gertrud Thomas Book. In dieser Zeit werden u.a. die Musicals "Godspell" und "No(n)sense" einstudiert, dazu kommen Nachwuchsprojekte mit den Musicals "Rats" und "GAIA" sowie eine Brecht-Revue in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. |
| 2004 | Nachdem die Oper am GiL lange Zeit nicht im eigenen Schulgebäude auftreten konnte, wird die Aula grundlegend saniert und mit aktueller Licht- und Tontechnik ausgestattet. Außerdem erhält sie ein variables Spielpodest. Die festliche Wiedereröffnung der GiL-Aula mit der Musical-Gala "I Got Rhythm" im Dezember 2004 ist ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Oper am GiL. |
2007 | Nach dem erfolgreichen Musicalprojet „FAME – die Show“ präsentiert die Oper am GiL das Musical. „Kai aus der Kiste“ nach dem Roman von Wolf Durian. Der Drehbuchautor des legendären gleichnamigen Films Günter Meyer und der DEFA-Komponist Johannes Schlecht besuchen die Premiere. |
| 2008 | Die Aufführung des Broadway-Klassikers "Cabaret" bildet einen absoluten Höhepunkt in der der Arbeit der Oper am GiL. Helge Salnikau, ehemaliger Gil-Schüler und heute professioneller Schauspieler feiert als M.C. wahre Triumphe. |
| 2010 | Der langjährige Leiter der Oper Gerd Beckmann verabschiedet sich mit dem Musical "Fünf Tage König" vom GiL. |